“Wer nicht fragt, bleibt, wo er ist“ oder die Suche nach der richtigen Entscheidung

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Was die richtige Entscheidung für Sie ist, kann ich Ihnen nicht sagen. Doch wie Sie zu ihr gelangen, dabei kann ich Ihnen behilflich sein. Ziele lautet das Zauberwort. Wie sie diese erkennen und finden? – Stellen Sie sich die richtigen Fragen.

Im eintönigen Trott des Alltags verlieren viele Menschen ihre Ziele mit der Zeit. Noch schlimmer: Ein Großteil hierzulande weiß nicht und wusste nie, was er wirklich will. Was ihm gut tut. Was er erreichen möchte im Leben. Elternhaus, Umwelt, Medien – sie alle gaukeln uns vor, zu wissen, was das Beste für uns ist.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Ausreden.

Auf die Frage nach ihren Zielen erzählen mir viele Menschen zwar, dass sie Ziele haben. Doch wenn es um den Status der Realisierung derselben geht, sieht das schon ganz anders aus. „Ich würde gerne, aber ich weiß nicht wie,“ höre ich oft.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, heißt es im Volksmund. Soll heißen: Wer etwas wirklich will, der wird alles probieren, bis er die Strategie gefunden hat, mit der er sein Ziel erreicht. Somit sind Aussagen oben stehender Art nichts mehr als Ausreden, die oft auf einem dicken Fundament aus schlechten äußeren Einflüssen und stereotypen Gedankengängen thronen.

Glück – das große Unbekannte

Eine andere Gruppe behauptet, überhaupt keine Ziele zu haben und antwortet mir ausweichend, zum Teil mit leicht gereiztem Unterton: „Ziele, hm, naja… ich möchte einfach glücklich sein, wie jeder andere auch.“ Das ist ja schon einmal ein Anfang. Also hast du doch ein Ziel. Auf meine anschließende Frage, was Glück für denjenigen bedeutet, bekomme ich dann meist die Antwort „Naja, glücklich sein eben. Zufrieden.“ Aha. Und was ist das Gegenteil von Glück? „Unglücklich sein. Traurig sein,ich sein. Traurig sein,“ lautet dann häufig die Antwort. Nun haben wir es gleich mit zwei Missständen zu tun. Zunächst wissen viele nicht, was Glück für sie bedeutet. Traurigerweise. Denn das bedeutet, dass sie es (bisher) nicht erfahren durften. Die zweite Problematik ergibt sich aus der Differenzierung. Ist Unglück, wie wir es definieren, tatsächlich das Gegenteil von Glück? Ist jemand, dem ein Unglück widerfährt, ein unglücklicher Mensch? Bin ich ein unglücklicher Mann, weil ich traurig über den Tod meines Hundes bin? Bin ich eine unglückliche Frau, weil ich heute einen schlechten Tag im Büro hatte?

Einige Vergleiche sollen aufzeigen, dass hier die Sichtweise eine große Rolle spielt.

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Liebe und Hass

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme ist beispielsweise zu hinterfragen, ob Hass tatsächlich das Gegenteil von Liebe ist. Oder ob Liebe nicht viel mehr ein so intensives Gefühl ist, dass das Gegenteil davon unmöglich der Hass sein kann. Denn nach meinen Erkenntnissen ist Hass zwar ebenfalls ein starkes Gefühl, das Menschen zum (negativen) Handeln antreibt. Doch ist der Hass in seinen Grundzügen der Liebe zu ähnlich. Denn er ist, so wie die Liebe, eine Emotion. „Wo Hass ist, ist die Liebe nicht weit“, heißt es und „Wo keine Liebe ist, ist auch kein Hass“. Zu eng sind die beiden miteinander verwandt, als dass sie als Gegensätze fungieren könnten. Die Gefühllosigkeit, die Gleichgültigkeit hingegen lässt keine Gefühle zu. Sie tötet alles. Ist das Gegenteil von Liebe also nicht viel mehr die Gleichgültigkeit? Das, was alles deaktiviert?

Null-Bock oder Begeisterung?

Ich kannte einen Menschen, der auf jede Frage, die eine Entscheidung von ihm forderte, mit dem Satz „Das ist mir egal“ antwortete. Es ist anzuzweifeln, dass ein Mensch keine Vorliebe bei der Wahl zwischen zwei Restaurader Wahl zwischen zwei Restaurants, Kinofilmen oder Sportarten hat. Im Gegenteil – jeder hat Präferenzen. Doch vielen fällt es schwer diesen zu folgen oder sie auch nur zu erkennen. Mir zum Beispiel macht mein Job Spaß, ich gehe jeden Tag voller Begeisterung ins Büro und freue mich auf meine Arbeit. Die oben genannte Person dagegen beschwert sich oft über ihre berufliche Tätigkeit sowie ihren Arbeitgeber. Dabei hatte sie, genau wie ich, einst die Wahl, sich für einen Job zu entscheiden. Für den Job, den sie gerne macht.

Wie verhält es sich diesbezüglich mit dem Glück? Bleiben sie gespannt!

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

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