Entscheidung treffen in der Berufswelt

with 1 Kommentar

Heutzutage ist der Berufswechsel kein allzu seltenes Ereignis. Doch wer sollte über diesen Wechsel bestimmen und wie sollte man diesem Lebensphänomen entgegentreten?

Große Entscheidungen erfordern großen Mut. Doch kaum eine Entscheidung ringt so vielen Menschen so viel Energie ab wie ein Berufswechsel. Schließlich hängt an dieser Entscheidung ein ganzer Rattenschwanz an Konsequenzen. Wie sieht es mit der Bezahlung aus? Werde ich mich den neuen Herausforderungen stellen können? Wie werden die neuen Kollegen sein? All diese Fragen sollten einen allerdings nicht davon abbringen eine Entscheidung zu treffen.Denn wenn wir uns nicht entscheiden, dann geben wir uns der Passivität hin und so entscheiden am Ende andere für einen.

Doch warum sollten andere die Kontrolle über das eigene Leben übernehmen?

Wir sollten die eigene Situation nur unverändert lassen, wenn wir uns bewusst für diese entscheiden, da wir zum bewussten Entschluss gekommen sind, dass wir zufrieden sind.

Unzufriedenheit sollte der Motor zur Veränderung sein, so dass wir aus einem ursprünglich negativen Empfinden eine Motivation für einen positiven Wandel generieren können. Belassen wir aber die Situation unverändert negativ, so dass wir nörgelnd zur Arbeit gehen, bauen wir weitere Problemfelder auf. Denn wenn wir nörgelnd zur Arbeit gehen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass wir wieder nörgelnd Heimkommen. Nun breitet sich ein Problem, das ursprünglich rein arbeitsbedingt war, auf das Privatleben aus.

Wie lange kann ein Partner das lange traurige Gesicht gegenüber, die immer gleichen Beschwerden auf die es keine Lösungen gibt, die Energielosigkeit ertragen?

mountain-lake-931726_1280

Nun hat sich das Problem bereits verdoppelt. Der unzufriedene Partner wiederum lässt seinen Beziehungsfrust eventuell bei sich auf der Arbeit raus oder brüllt gar den Hund an. Jetzt hat sogar der Hund ein Problem, der noch nicht einmal versteht, was da gerade vor sich geht.

Mit all diesen emotionalen Baustellen lässt natürlich auch die Leistungsfähigkeit nach.

Entweder leidet nun das Arbeitsvolumen oder die Arbeitsqualität oder wir versuchen trotz all dieser Probleme Hochleistung zu liefern. Das Resultat ist allzu oft die Kapitulation, – Burnout.

Deswegen sollten wir uns immer bewusst für oder gegen Lebensumstände entscheiden und die Berufswahl ist wohl eine für die Lebensumstände besonders relevante Entscheidung.

Also sollten wir für uns definieren unter welchen Umständen unsere Zufriedenheit ihr potentielles Maximum erreichen kann. Dieses Ziel gilt es nun anzustreben. Wie nahe wir nun diesem Ideal kommen, liegt nicht immer gänzlich bei uns, aber allein die positive Formulierung eines Lebensmodells gibt Antrieb und verhindert das Entstehen von zu vielen emotionalen Bränden im Leben. Auch stufen wir unsere gegenwärtige Situation dann nicht länger so niederschmetternd ein, da wir den Alltag nach nützlichem Erfahrungsgehalt für den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber filtern können.

Längere Durststrecken können sich bei der Suche nach einem idealeren Arbeitsplatz einschleichen.

Während dieser Phase sollten wir auf jeden Fall weiterhin den Arbeitsmarkt studieren und die Zwischenzeit als Vorbereitungsphase für den nächsten positiven Schritt verstehen.

Peter Nickel
Verfolgen Peter Nickel:

Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
Letzte Einträge von

One Response

  1. […] adäquate Antworten auf die Fragen zu finden, die ein Jobwechsel mit sich bringt, brauchen wir einen strategischen Karriereplan. […]