Entschieden auf die Überholspur

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Keiner von uns steht gerne im Stau, trotzdem befinden wir uns viel zu oft im Stau. Dieses Phänomen hat immer einen Grund, sprich Stau ohne Ursache ist nicht existent. Was das Ganze jetzt mit Entscheidungen zu tun hat fragen Sie sich? Geben Sie mir 360 Wörter Zeit und Sie werden es verstehen können.

Angenommen wir stehen vor einer lebensverändernden Entscheidung bspw. vor dieser: Studiere ich jetzt noch oder bleibe ich bei meinem Arbeitgeber? Fange ich jetzt an und ernähre mich bewusst und treibe regelmässig Sport oder warte ich besser noch auf besseres Wetter? Mache ich endlich die Sprachreise nach Australien oder bleibe ich Zuhause?

Bremsen müssen justiert werden

Jetzt ist jede dieser oben aufgeführten Entscheidungen eine spannende, für die es eine gewisse Portion Mut erfordert. Vielleicht ist Mut dafür auch das falsche Wort, oftmals ist es einfach nur eine Frage des eigenen Antriebs. Wenn dieser gehemmt wird, dann haben wir keine Chance vorwärts zu kommen und wir reihen uns in den Stau der Bremser ein.

“Die Qualität unserer Entscheidung hat nichts mit dem Zeitpunkt zu tun. Die positive Veränderung verschiebt sich einfach nach hinten”. – Peter Nickel, der Entscheiderexperte

Klar ist es nicht immer optimal jede Entscheidung sofort umzusetzen, denn es gibt Dinge, die aufgrund der körperlichen Verfassung nicht sofort umsetzbar sind. Wenn wir gerade mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus liegen, ist es sicherlich nicht die beste Entscheidung genau jetzt für den anstehenden Marathon zu trainieren…

Doch haben wir oftmals nur mentale die Bremsen angezogen und kommen deshalb nicht vom Fleck. Denn wer nur darauf wartet, dass sich was ändert, kommt nicht nach vorn.

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Mit dem Kopf durch die Wand verursacht Kopfschmerzen

Wenn ich wirklich eine Sprachreise nach Australien machen möchte, dann kann ich sofort anfangen dafür zu sparen, um diese zu realisieren. Oft ist es anfangs besonders schwer eine große Entscheidung anzugehen, vllt. muss ich durch die Sparmaßnahmen auf so manchen Luxus verzichten. Doch wenn ich dann in Australien den Kängurus beim Springen zu sehe und ich die australische Hitze auf meiner Haut spüre, dann weiß ich, dass sich das Sparen gelohnt hat.

Natürlich muss ich, wie bereits erwähnt, jede Entscheidung auf einer gesunden Grundlage basieren. Ich kann bspw. nicht einfach meinem Arbeitgeber kündigen, wenn ich mir keine Lebensgrundlage (Bafög oder Nebenjob) schaffen kann, um das Studium anzugehen.

Das Ganze ist vergleichbar mit einem schnellen Auto (unserer Freiheit), das wir besitzen. Doch fahren viele von uns mit angezogener Handbremse, um ja nicht die eigene Komfortzone zu verlassen. Das man so seine Komfortzone aber auch erweitern kann, vergessen die Meisten.

One Response

  1. […] zur unbekannten Box, machen uns häufig Angst. Manchmal so viel Angst, dass wir es vorziehen in der unangenehmen Situation zu verharren.Doch wir akzeptieren in der Regel nicht einmal die Entscheidung zum Verharren in der unangenehmen […]