Berufsalltag mit Quickwins meistern

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Viele von uns verbringen die meiste Zeit des Tages auf der Arbeit. Demnach steht und fällt die allgemeine Lebensqualität mit der Arbeit. Eine Erkenntnis, die bestimmt schon Viele auf theoretischer Basis verinnerlicht haben.

Sind wir also wirklich daran interessiert unsere allgemeine Lebensqualität zu verbessern? Schließlich scheint es so, dass sich viele von uns über Jahre im täglichen Arbeitsfrust suhlen, obwohl wir wissen, dass dies massiv zu Lasten unserer allgemeinen Lebensqualität geht. Können wir also nicht anders? Klar, wenn man den ganzen Tag lang im Bergwerk Knochenarbeit leistet oder den Tag lang zu monotonen Bewegungen in der Fabrik verdonnert wird, dann ist Frust vorprogrammiert und das Schimpfen ist vielleicht das einzige Ventil.

Doch spricht man mit vielen Gefrusteten, kommt oft eine Aussage wie: „Eigentlich mag ich meine Arbeit, aber …“ Nun folgen in der Regel Gründe, wie zu lange Stunden, Frust mit Kollegen und Vorgesetzten, Langeweile, Überforderung… häufig ist aber auch die Ursache für den Rattenschwanz an Frust eine allgemeine Demotivation. Ausgestattet mit diesem negativen Empfinden scannt unser Gehirn regelrecht nach Gründen, die die Demotivation erklären und wo das Gehirn sucht, wird es immer etwas finden.

Diese Erkenntnis verrät uns, dass häufig das Ziel eines ausgefüllten Arbeitsalltags zum Greifen nahe liegt. Können wir also durch kleine Variationen unserer Einstellung unsere Lebensqualität merklich steigern?

Die Antwort ist ein klares: Ja.

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Eine gute Methode sich mit einem positiveren Gefühl im Arbeitsalltag zu bewegen, ist sich Quick Wins zu gestalten und sie über den Tag zu verteilen. Ein Quick Win ist eine kleine Belohnung, die man sich gönnt, um sich selbst zu motivieren.

Wir haben einen langen Arbeitstag und gerade haben wir erfahren, dass wir ein Projekt nochmal überarbeiten müssen und auf einmal hat sich der Arbeitsstapel um 50 % erhöht. Nun akzeptieren wir die neue Realität und sehen nicht sofort alles schwarz, schließlich haben wir unsere Quick Wins, die uns durch den Tag helfen. Zum Beispiel kann man sich auf ein bestimmtes Gericht in der Kantine freuen – „Heute gönne ich mir den guten Apfelstrudel!“ Diese Freude besteht unabhängig von dem Wirbelsturm der Arbeit, der um uns herum tobt. Egal was kommt, ich konzentriere mich auf diesen kleinen Moment und alles drum herum blende ich aus. Essen müssen wir doch ohnehin und statt mit schlechtem Gewissen zu speisen, weil man die Arbeit im Genick hat, sollten wir uns zu 100% auf den positiven Moment konzentrieren, um uns wieder gestärkt, erholt und somit leistungsfähiger an die Arbeit zu machen.

Auch ein kleines gutes Gespräch mit einem Kollegen kann so ein Quick Win sein oder ein besonders angenehmer Aspekt unserer Arbeit. Schaffen wir uns unsere kleinen Inseln, dann fällt es uns auch nicht so schwer, wenn man mal doch länger bleiben muss und der morgendliche Gang zur Arbeit wird nicht länger als notwendiges Übel wahrgenommen und ist das nicht, was wir alle am Ende wollen, einen lebenswerten Alltag?

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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