Der Entscheidertipp der Woche mit Alexander Bunkowitz: Entschieden schlank

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Alexander Bunkowitz ist Moderator bei NRW Live / LIFESTYLE. Doch bevor er den Zuschauern durch seine moderierende Rolle bekannt wurde, arbeitete er bei NRW TV als Redakteur und in der Programmplanung. Zuvor schrieb er für die Rheinische Post.

Peter Nickel: Was sagst Du generell zu dem Thema Entscheidung?

Alexander Bunkowitz: Wenn ich erst mal Entscheidung höre, dann fühle ich mich zu Anfang etwas unwohl, weil Sachen im Hintergrund sein können, die man nicht kennt. Aber das sind auch Sachen mit denen ich mittlerweile als Moderator gelernt habe umzugehen. Man muss im Grunde nur einmal über seinen Schatten springen, was ich persönlich auch gemacht habe. Sonst würde ich heute nicht vor der Kamera stehen.

Peter Nickel: Wie kam es dann, dass Du heute vor der Kamera stehst? Da gab es ja eine große Entscheidung in deinem Leben.

Alexander Bunkowitz: Die große Entscheidung war, dass ich etwas machen musste, weil ich mit mir selbst unzufrieden war, das war 2010, 2011. Der ausschlaggebende Punkt bei mir war, dass ich keine Klamotten mehr von der Stange bekommen habe, dass ich mich nicht mehr auf Fotos ertragen habe. Daher hat sich bei mir irgendein Schalter umgelegt.

Ich habe es einfach gemacht, ohne groß darüber nachzudenken und ich habe innerhalb der kürzesten Zeit Resultate gesehen. Es war auch eine sehr gute Entscheidung, ansonsten hätte es auch gesundheitliche Folgen gegeben.

Peter Nickel: Kannst Du bestätigen, dass der Erfolg unmittelbar nach einer Entscheidung anfängt? Musstest Du Dich denn jeden Morgen aufraffen oder ging es wie von selbst?

Alexander Bunkowitz:: Das Aufraffen war nach dem ersten sichtbaren Erfolg überhaupt nicht mehr notwendig, das heißt es ist bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.

Peter Nickel: Gab es denn ein Ziel, zum Beispiel dass du mehr Präsenz vor der Kamera wolltest und dafür eine Veränderung notwendig war?

Alexander Bunkowitz:: Zu dem Zeitpunkt war tägliche Moderation noch kein Thema. Ich hatte zu Anfang der Moderation noch immer ein Problem, weil man sich selber noch immer innerlich so sieht wie früher, auch wenn man sich äußerlich sehr verändert hat.

Heute versuche ich in den Bereich zu kommen, wo alles gut ist. Denn man kontrolliert ja viel, damit das Ganze auf einem vernünftigen Level bleibt. Dann kann man es eben auch übertreiben, so dass die Proportionen nicht mehr stimmen. Mir hat man an einem Punkt auch gesagt, dass ich zu viel gemacht habe.

 

Bunkowitz

 

Peter Nickel: Klar, es kann auch in die andere Richtung kippen. Das ist die Frage, wie schafft man die Kontinuität? Für Viele ist es einfach mal eine schnelle Entscheidung zu treffen, aber wie kann man über Jahre kontinuierlich diesen Entscheidungsprozess aufrechterhalten?

Ich sage, dass ein gutes Belohnungssystem wichtig ist. Wie arbeitest Du?

Alexander Bunkowitz:: Für mich war eine große Belohnung die Garderobe umzustellen. Ich bin größentechnisch, wenn man das mit Jeansgrößen vergleicht, von einer 46 runter auf eine 33. Es war ein Ansporn sich immer neue Sachen zu holen und auf einmal war es nicht nur XL, sondern auch L. Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich all das ganz ohne sportliche Aktivitäten mache. Deswegen muss man auch aufpassen, dass man nicht wieder schnell in den alten Bereich kommt, da die bösen Fettzellen nur darauf warten.

Peter Nickel: Was hast Du für ein Werkzeug, um dein Ziel zu erreichen?

Alexander Bunkowitz: Bei mir sind es Uhrzeiten an die ich mich halte. Je später es wird, desto weniger esse ich, damit ich über Nacht viel verbrennen kann. Ab 17 Uhr stelle ich Kohlenhydrate ein.

Das extremste Gefühl war, als auf einmal ein zweistelliger Kilobereich auf der Waage zu sehen war. Das habe ich zuletzt vor 25 Jahren auf der Waage gesehen.

Peter Nickel: Was würdest Du als Tipp weitergeben?

Alexander Bunkowitz: Für mich ist es schwer zu sagen, wann und wo bei mir dieser Punkt kam. Es hat mit Sicherheit damit zu tun, dass ich keine Sakkos mehr von der Stange holen konnte. Aber an irgendeinem Morgen war dann dieser Zeitpunkt da. Nachdem ich die ersten positiven Ergebnisse gesehen habe, habe ich fast wie im Autopilot weitergemacht. So wurde das Ganze für mich eine völlig normale Geschichte.

Peter Nickel: Wenn es erst mal so weit ist, dann läuft es fast wie von alleine. Die innere Vorbereitung durch unsere Programmierung ist die immens lange Zeit, aber wenn es so weit ist, dann geht es fast von ganz alleine.

Alexander Bunkowitz: Und dafür wurde ich auch oft belohnt.

Peter Nickel: Vielen Dank für das Gespräch.

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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