Die Millionenentscheidung

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Wir alle treffen täglich Entscheidungen, mal große, mal kleine.Viele von unseren Entscheidungen gehören zu dem täglichen Pflichtprogramm und wir schenken ihnen nicht weiter Beachtung, doch es gibt auch die Entscheidung, die wir als Millionenentscheidung bezeichnen. Die eine Entscheidung, die unser Leben verändert, die alles verändert.

Der Gedanke, dass es eine Millionenentscheidung gibt, lässt uns träumen und diese Träume sind wichtig, um uns immer wieder zu motivieren. Und eine tägliche Motivation ist bei vielen von uns von uns nötig, schließlich kennen wir die Empfindung aus unserem Umfeld oder von uns selbst: „OK, der Job ist ein Witz und die Menschen um einen herum verstehen einen nicht.“

Jeden Tag das Treten im gleichen Laufrad, doch nun kommt der Gedanke der Millionenentscheidung und schon vergegenwärtigen wir uns, dass so mancher Hamster schon den Ausbruch geschafft hat. Der Ausbruch können die richtigen Lottozahlen sein, der richtige Karriereschritt, wir treffen die richtige Person … Und auf einmal fällt das Strampeln weniger schwer, denn nun scheint Licht am Ende vom Laufrad. Nur um dieses Licht überzeugend leuchten zu lassen, müssen wir auch etwas für diese Millionenentscheidung machen. Wenn wir von einem Lottogewinn träumen, dann müssen wir dem Schicksal die Chance geben uns zu beglücken und auch mal Lotto spielen.

Um das Licht am Ende des Horizonts, nicht in eine Frustwolke kippen zu lassen, müssen wir uns natürlich auch der Chancen bewusst sein. Die Chancen sechs Richtige und dazu noch die Superzahl zu haben, liegt bei 1 zu 140 Millionen. Na, das ist doch etwas ernüchternd.

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Diesbezüglich kennen wir auch entsprechende Statistiken – die berühmteste ist wohl, dass es wahrscheinlicher ist vom Blitz getroffen zu werden als den Jackpot im Lotto zu ziehen; 1 zu 3 Millionen. Greifen wir nicht ganz nach oben, rückt das Ziel in realistischere Nähe, schließlich liegt die Wahrscheinlichkeit überhaupt etwas beim Lotto zu gewinnen bei 1 zu 54. Doch ist überhaupt irgendwas zu gewinnen das Resultat einer Millionenentscheidung?

Um seinem persönlichem Glück auf die Sprünge zu helfen, müssen wir uns vielleicht einem Projekt widmen, bei dem wir nicht nur auf Glück angewiesen sind. Gerhard Schröder soll laut Legende schon zu seinen Juso-Zeiten nach einem Kneipenabend in Bonn am Zaun des Kanzleramtes gerüttelt und gerufen haben: „Ich will da rein!“

Er kam aus ärmsten Verhältnissen und entschied sich in die Politik einzusteigen, um dort wie angekündigt aufzusteigen. Bei Altkanzler Schröder dreht es sich wahrscheinlich nicht um die eine Handlung, die aus einer Entscheidung geboren wurde, sondern um eine allgemeine Zielsetzung, die ihn täglich motivierte entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Die Meta-Entscheidung Kanzler zu werden, beeinflusste eine Flut von kleinen Entscheidungen, die ihn dann kontinuierlich in die richtige Richtung trugen. Natürlich kann nicht jeder, der die richtigen Entscheidungen trifft Kanzler werden. Das liegt in der Natur der Sache. Doch wenn man es nicht probiert, kann man es auch nicht schaffen!

Alexander Knaack
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Alexander Knaack ist für die Medienagentur Peter Nickel im Bereich Online-Marketing tätig. Weiterhin bringt er sich redaktionell in Form von aktuellen Beiträgen im Blog TippsTrendsNews ein.