Landtagswahl: Die Qual der Wahl.

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Passend zu den anstehenden Landtagswahlen geht Entscheiderexperte Peter Nickel auf das Thema: “Wie treffen Sie Ihre Entscheidung bei der Wahl” ein. Entscheiderexperte Peter Nickel im Interview mit einigen Tipps.

Interviewer: Sehr geehrter Herr Nickel, die Landtagswahlen stehen vor der Tür. Wie bewerten Sie als Entscheiderexperte den Wahlprozess?

Peter Nickel: Wählen ist wichtig, schließlich bestimmen die Entscheidungen, die wir heute treffen, unser Leben von morgen und besonders deutlich können wir es immer wieder bei den Wahlen erkennen.

Menschen, die sich über Politik beschweren und nicht wählen gehen, berauben sich selbst ihrer Entscheidungsfreiheit und sollten sich dann nicht über Ergebnisse beschweren, schließlich haben sie anderen die Wahl überlassen und andere sind es dann auch, die im Zusammenhang von Entscheidung und Ergebnis stehen.

Selber sind wir dann nur noch passive Beobachter. Hingegen kann ein aktiver Wähler, der sich über die Politik aufregt, sein Wahlverhalten ändern. Nächstes Mal wählt er eben eine andere Partei.

Interviewer: Wie sieht es mit Menschen aus, die meinen es gibt keine Partei, die sie repräsentiert?

Peter Nickel: Es gibt viele Wege sich politisch zu engagieren und Wählen ist eine Möglichkeit.

Wenn wir mit keiner Partei zufrieden sind, dann können wir beim Aufbau einer neuen Partei helfen oder selbst eine neue Partei gründen und es selbst besser machen. Durch gegenseitige Unterstützung können wir vieles erreichen, schließlich ist geteiltes Leid halbes Leid und gemeinsamer Mut ist doppelter Mut.

Es geht aber auch darum, dass es nichts nutzt, sich nur zurückzulehnen und zu beschweren. Hierbei bauen wir nur Frust auf, der zu rein gar nichts führt, außer, dass wir uns schlecht fühlen.

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Interviewer: Frust trifft heutzutage die Gefühlslage von vielen Wählern.

Peter Nickel: Das Problem bei Frust ist, dass es oft nichts Konstruktives zur Folge hat und darauf folgt mehr Frust. Wir sprechen hier von dem Gesetz der Anziehung. Wenn für uns die Politik den falschen Weg geht, dann können wir uns fragen: „Was kann ich als Einzelner machen?“

Interviewer: Diese Frage stellen sich Viele angesichts der Flüchtlinge und dabei gibt es positive wie auch negative Reaktionen.

Peter Nickel: Gerade bei Flüchtlingen sollten wir uns die Frage stellen: „Wie stehe ich zu Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten?“ Viele belassen es dabei sich nur über Frau Merkel aufzuregen. Doch wenn ich jemandem gegenüber stehe, der seine Heimat verlassen musste, dann ist Berlin erst mal weit weg und es geht einfach um Menschen und oft um sofortige Hilfe. Dabei können wir uns dann auch die Frage stellen: „Wie würde die Situation aussehen, wenn ich auf der Flucht wäre?“

Interviewer: Und wie sieht es mit der Landtagswahl aus? Dieses Thema wird die kommenden Wahlen stark beeinflussen.

Peter Nickel: Wir dürfen uns bei Themen nicht einfach von negativen Gefühlen leiten lassen, die sind immer ein schlechter Ratgeber. Sondern wir sollten ein Auge darauf haben, welche Partei auch an der Umsetzung ihrer Versprechen interessiert ist. Welche Partei will konstruktiv gestalten und welche Partei will auf der negativen Welle reiten, um Wählerstimmen zu gewinnen? Wenn wir also Parteien suchen, die auch ihre Versprechen umsetzen, überprüfen wir sie auf ihre Glaubhaftigkeit. Parteien müssen also ein Signal der Glaubhaftigkeit senden und dafür sollten sie eine Sprache wählen, die die Bürger verstehen und die nicht nur den Kopf, sondern auch den Bauch der Wähler anspricht, so wie einst Martin Luther King, der verkündete: „I have a dream!“ Die Menschen wussten sofort worum es geht und sie glaubten ihm. Es war mehr eine Bauch- als eine Kopfsache, die Menschen dazu brachte, ihm zu folgen. Und so werden auch oft erfolgreiche Entscheidungen getroffen, indem wir auf unseren Bauch hören.

Entscheidungen, die das Bauchgefühl ignorieren werden später oft bereut.

Interviewer: Bereuen Sie es in der Vergangenheit bestimmte Parteien gewählt zu haben?

Peter Nickel: Wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, vergesse ich in der Regel die Alternativen. Wenn mein Plan dann doch nicht funktionieren sollte, ändere ich den Plan und nicht das Ziel.

Interviewer: Vielen Dank für das Interview Herr Nickel.

Peter Nickel
Verfolgen Peter Nickel:

Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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