Entscheidungskraft stärken: 5 Tipps

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„Entscheidungskraft stärken“ ist die Formel, die es uns erlaubt, uns effizient durch den täglichen Dschungel der vielen Entscheidungen zu bewegen. Es geht darum, dass wir uns der richtigen Werkzeuge bedienen, um schnell Entscheidungen zu treffen, mit denen wir auch im Nachhinein zufrieden sind. Hierzu haben wir 5 Tipps, die Sie einfach in Ihren Alltag integrieren können.

  1. Entscheidungskraft stärken durch positive Verknüpfung:

Das Problem bei Entscheidungen ist, dass wir deren Konsequenzen fürchten. Das Gefühl der Furcht kann sich dabei verselbstständigen und uns dabei die Entscheidungskraft rauben. Wenn wir erst mal anfangen negative Gefühle mit Entscheidungen zu verbinden, dann werden wir unterbewusst anfangen, Entscheidungen zu meiden, um uns der negativen Gefühle zu entziehen. Aufgeschobene Entscheidungen lassen die Angst vor bösen Überraschungen noch weiter wachsen und so befinden wir uns schnell in einem Teufelskreislauf. Diesen Teufelskreislauf gilt es zu durchbrechen, indem wir im Zusammenhang mit Entscheidungen an positive Dinge denken, die wiederum positive Emotionen generieren. Denken wir bei Entscheidungen an Erfolgserlebnisse aus der Vergangenheit und freuen uns darauf, dass das nächste Erfolgserlebnis schon auf uns wartet. Wenn wir keine Erfolgserlebnisse haben, dann können wir uns auf allgemein auf angenehme Gedanken konzentrieren wie der Gedanke an einen angenehmen Badeort oder wir denken an kleine spielende Hunde. Diese freudigen Gedanken sorgen für entsprechende Emotionen und bezüglich Emotionen können wir uns selber konditionieren, so dass irgendwann freudige Emotionen im Zusammenhang mit Entscheidungen geschaffen werden. So meiden wir nicht länger Entscheidungssituationen und können stattdessen durch Entscheidungskraft punkten.

  1. Entscheidungskraft stärken durch Training:

Entscheidungskraft beinhaltet Kraft und im Allgemeinen verknüpfen wir Kraft mir Training, schließlich haben wir verinnerlicht, dass sich Kraft aus unseren Muskeln speist. Muskeln lassen sich Trainieren. Das gleiche gilt auch für unser Gehirn. Wenn wir Entscheidungsszenarien immer wieder durchspielen, verfestigen sich in unserem Kopf die neuronalen Verknüpfungen, die für den Entscheidungsprozess zuständig sind. Hat jemand lange keine Entscheidungen getroffen, da er zum Beispiel lange arbeitslos war und in eine gewisse Lethargie verfallen ist, dann sollte er sich Aktivitäten widmen, die ein gutes Maß an Entscheidungen beinhalten, um so wieder in den Entscheidungsmodus zu kommen.

 

Entscheidungskraft stärken hilft Körper und Geist

 

Entscheidungskraft stärken

  1. Entscheidungskraft stärken durch Selbstreflexion:

Wenn wir gute und schnelle Entscheidungen treffen, dann müssen wir uns darüber im Klaren sein, was wir wirklich wollen. Um zu wissen, was wir wollen, müssen wir wissen wer wir sind. Um dies zu erörtern, ist ein Maß an Selbstreflexion wichtig. Eine beliebte Technik hierfür ist, sich mit einem Blatt Papier hinzusetzen, um eine Liste zu erstellen, die die Ziele auflistete, die wir im Leben erreichen wollen. Wenn wir ein Muster in den Punkten erkennen, können wir dem Ganzen eine Überschrift verpassen, die zusammenfasst, was wir wirklich wollen und wer wir sind. Bei zukünftigen Entscheidungen denken wir schnell an den Titel unserer Liste und entscheiden demnach, ob die jeweilige Entscheidung uns unseren Gesamtzielen näherbringt.

  1. Entscheidungskraft stärken durch das Minimieren von Grübelei:

Große Entscheidungen sollten durchdacht werden, doch oft halten wir uns an kleinen Entscheidungen zu lang auf und das raubt uns Kraft. Daher können wir uns bei unbedeutenden Entscheidungen einfacher Rituale bedienen. Zum Beispiel können wir grundsätzlich den Joghurt kaufen, der am günstigsten ist. Wir grübeln somit nicht länger über Paletten voller Joghurt nach und haben den Kopf frei für wichtigere Entscheidungen.

  1. Entscheidungskraft stärken durch einen geschärften Blick nach vorne:

Die Entscheidungskraft kann dadurch Einbuße erfahren, dass durch zu viele Bewertungen von vergangenen Entscheidungen der gegenwärtige Entscheidungsprozess leidet. Daher sollten wir, wenn wir einmal eine Entscheidung getroffen haben, die Alternativen vergessen. Wir haben uns entschieden und wir können nicht in die Vergangenheit zurückreisen und die Entscheidung ungeschehen machen, also lass uns nach vorne schauen und uns auf die Konsequenzen, der von uns getroffenen Entscheidung konzentrieren.

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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