Ostern – Zeit für eine Entscheidung

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Es ist Osterzeit – diese Phase in unserem Leben verbinden wir zum einen mit dem Sammeln von Eiern und auch einigen Pfunden, zum anderen sammeln wir nicht nur, sondern wir entrümpeln auch. Schließlich ist Ostern die Zeit des Frühlings und des erwachens, in der wir uns im Zuge des Frühlingsputzes ungeliebter Dinge entledigen. Diese Zeit bietet sich also an, um inne zu halten, so dass wir uns überlegen können, von was wir uns am besten trennen, eventuell auch alte Gewohnheiten?

So wie manch eine Garage ist auch unser Gehirn voll Gerümpel. Manch Gerümpel erweist sich später nochmal als nützlich, aber manches steht nur noch im Weg, ist ein Relikt aus einer anderen Zeit. Genauso verhält es sich eben mit Gedanken und Gewohnheiten aus der Vergangenheit.

Wir sollten uns bewusst dafür entscheiden, was wir behalten und von was wir uns trennen. Auf keinen Fall sollten wir aus purer Gewohnheit an alten Dingen festhalten.

Viele von uns haben bestimmt schon die eine Person getroffen, die eine Reputation für eine besondere Dünnhäutigkeit  hat und die Erklärung ist dann häufig – „er war schon so als Kind …, als Kind wurde er gehänselt …“ Es wird eine Erklärung in der Kindheitsphase gesucht, da wir davon ausgehen, dass wir alle unser Gepäck aus der Vergangenheit mit uns mitschleppen. Alten Ärger und alte Kränkungen sollten wir daher nicht länger in gegenwärtige Situationen projetzieren.

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Doch alte Gewohnheiten sind natürlich nicht so einfach zu ändern, schließlich stecken sie tief in uns drin. Wer sich von dem Gedanken, des innerlichen Wechsels abgeschreckt fühlt, kann natürlich zunächst beim Materiellen beginnen und so feststellen, dass eine Entscheidung zur Veränderung eine befreiende Wirkung haben kann. Gerne darf das Projekt auch erst mal klein sein. „Ich sortiere das Sockenfach.“ Diese einfache Handlung kann uns ein schnelles Erfolgserlebnis bescheren. Schließlich ist das Projekt innerhalb von Minuten zu schaffen und danach können wir uns jedes Mal, wenn wir die Schublade öffnen, innerlich auf die Schulter klopfen. Beflügelt von diesem erfolgreichen Projekt entscheiden wir uns dann für die nächste kleine Veränderung.  All diese kleinen Veränderungen geben uns einen positiven Kick und wir verinnerlichen das Gefühl des Dynamischen. Mit dem Dynamischen verbinden wir den Blick nach vorne und „nach vorne“ bedeutet Gerümpel aus der Vergangenheit hinter sich lassen.

Lasst uns also entscheiden, nach vorne zu blicken und in diesem Zuge endlich das Sockenfach zu sortieren. Frohe Ostern

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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