Entscheiden wir uns für ein gemeinsames Lächeln

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Lachen ist gesund, diese Aussage kennen wir im Allgemeinen und manche von uns haben sie bereits verinnerlicht. Doch sorgt Lachen nicht auch für ein gesundes Umfeld? Wenn wir uns dazu entscheiden öfters mal zu lachen oder einfach mal zu lächeln, entscheiden wir uns dann auch für ein positives Umfeld?

Der Mensch als Rudeltier studiert genau die Befindlichkeiten seines jeweiligen Gegenübers, damit er sein Rudel besser einschätzen kann. Heute leben wir nicht mehr in rudelartigen Verbänden wie es damals unsere Vorfahren taten, doch relevant bleibt das Gefühlsleben der Anderen trotzdem. Jeder Fremde könnte uns schließlich unfreundlich gesonnen sein. Umso mehr freuen wir uns über kleine Gesten der Freundlichkeit – ein nettes Lächeln, ein kleiner Gruß… selbst wenn wir es nicht bewusst verarbeiten, so nehmen wir ganz sicher unbewusst die Signale Anderer auf. Wir verarbeiten nicht nur diese Informationen, sondern wir reagieren auch entsprechend darauf. Basierend auf dieser Erkenntnis müssen wir uns die Frage stellen: Wollen wir nicht, dass andere Menschen ganz automatisch positiv auf uns reagieren? Würde uns dann nicht einiges einfacher von der Hand gehen?

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Schließlich ist es doch so, dass wenn wir in die Welt lächeln auch ein Lächeln zurück bekommen.
Emotionen sind ansteckend. Dies wissen wir aus Erfahrung, zum Beispiel beim Gähnen. Oder wenn wir gemeinsam über einen witzigen Film lachen, klappt das häufig besser als alleine zu lachen. Jeder hat bestimmt auch schon mal erlebt wie ein Griesgram eine gesamte Runde herunterziehen kann. Wenn wir lachen, bekommen wir also häufig ein Lachen zurück. Und nun kommt der springende Punkt: Menschen sind in der Regel lieber glücklich als unglücklich. Somit suchen sie häufig die Nähe zu Menschen, die in ihnen positive Gefühle wecken. Und wenn sich in diesem Zuge Menschen um uns herum versammeln, die auch gerne positiv inspiriert werden, dann kann schnell eine Situation entstehen, in der wir uns gegenseitig in noch positivere Ebenen hochschrauben. Glücksgefühle müssen wir uns dann nicht mehr mühevoll selbst erarbeiten, sondern sie werden uns in Form glücklicher Mitmenschen geradezu entgegen geschleudert. Diese positiven Gefühle können uns zu einem ausgefüllteren Leben beflügeln, schließlich hindern uns negative Gefühle häufig daran, Dinge in die Tat umzusetzen. Stress und Sorgen lassen uns immer das Negative in Konsequenzen von Entscheidungen suchen. Und so entscheiden wir am Ende gar nicht und verharren in einem unzufriedenen Zustand. Entscheiden wir uns also doch für ein Lächeln und achten darauf, wer dieses Lächeln dankbar annimmt.

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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