Samstag oder Sonntag

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Jeder hat seine allwöchentliche Lieblingszeit. Viele denken dabei an Feierabend, aber die meisten werden sich die berechtigte Frage stellen, weshalb wir uns mit den wenigen Krümeln am Abend zufrieden geben sollten, wenn es doch ein Wochenende gibt. Das ist die Zeit auf die wir uns mit wahrem Enthusiasmus zu bewegen sollten. Nun können wir uns aber die Frage stellen, welches denn die Premiumzeit am Wochenende ist?

Samstag oder Sonntag?

Auf der einen Seite haben wir den Samstag – der Tag, der wenn es uns vergönnt ist, ermöglicht auszuschlafen und dennoch keine Grenze zu kennen scheint, schließlich können wir am darauffolgenden Tag ebenso ausschlafen. Die totale Freiheit. Wir können im Urlaubsmodus aufstehen und im Urlaubsmodus wieder zu Bett gehen!

Nun werden Einige angesichts dieser Beschreibung die Stirn runzeln und sich fragen, ob wir vom gleichen Wochentag sprechen, schließlich ist Samstag auch der Tag, an dem noch die meisten Geschäfte geöffnet sind, wir aber praktischerweise, wenn wir nicht gerade in einem dieser geöffneten Geschäfte arbeiten, frei haben. Das heißt wir sind dazu verdonnert viele von den Dingen zu erledigen, die wir nicht unter der Woche erledigen konnten. Und je nachdem wie sehr wir unseren Job genießen, kann das Erledigen noch eine größere Qual sein als das tägliche Arbeitspensum.

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Manche von uns gehen am Samstag darin auf zu gewährleisten, dass die eigenen Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden. Diese Förderung sieht seitens der Eltern häufig so aus, dass Kinder von einem Training zum nächsten gefahren werden. Bei all der positiven Motivation kann diese Tätigkeit auch an den Nerven zerren und so freuen sich viele auf den wahren Tag des Ausruhens – der Sonntag. Wenn wir nicht gerade im Krankenhaus oder in der Tankstelle arbeiten, ist dies der Tag an dem wir ruhigen Gewissens der Arbeit fern bleiben. Für traditionsbewusste Menschen aus dem christlichen Kulturkreis ist es sogar eine Pflicht sich von jeder Arbeit fernzuhalten. Diese Pflichterfüllung kann aber auch schon wieder anstrengend sein. Schließlich empfindet der eine oder andere beispielsweise Rasenmähen als entspannenden Akt und der Aufenthalt im Garten ist ein willkommener Grund dem familiären Tohuwabohu zu entfliehen. Selbstauferlegtes Nichtstun kann gerade in familiärer Runde auch zu Konfliktsituationen führen, schließlich haben wir dann Zeit uns unserem Gegenüber zu widmen und alle möglichen Themen anzusprechen. Manche Themen sollte man aber besser nicht ansprechen… Aber andererseits ist gemeinsame intensive Zeit doch das, was wir uns wünschen, also wenn es um Menschen geht, die uns nahe stehen.

Was ist also der bessere Tag? Samstag oder Sonntag?

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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