Katze oder Hund?

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Der Hund ist bekanntermaßen der beste Freund des Menschen. Allerdings ist die Katze, was die schiere Zahl anbelangt, beliebter als der Hund, schließlich tummeln sich in deutschen Haushalten rund 12,9 Millionen Katzen herum, während Hunde es nur auf 7,9 Millionen schaffen.
Hat der Hund also zu Recht den Titel des besten Freundes oder ist die Katze der ultimative Wegbegleiter?
Für welches der beiden Tiere würden Sie sich entscheiden?

Es gibt also mehr Katzen als Hunde in Deutschland. Liegt es daran, dass Katzen die besseren Mitbewohner sind? Ein jedenfalls häufig genannter Grund, weshalb Leute sich gegen einen Hund entscheiden, ist, dass sie einfach keine Zeit für einen Hund haben. Schließlich will der Hund ausgeführt werden und das regelmäßig. Schnell wird dem Hund dann Unselbstständigkeit vorgeworfen. Doch laut WHO (World Health Organization) streunen rund 200 Millionen Hunde durch die Welt. In vielen Ländern leben Hunde im Grunde so wie wir es eher von Katzen kennen. Sie streunen umher und holen sich, wenn sie Glück haben, bei wohlgesonnen Leuten ihre tägliche Mahlzeit. Ansonsten heißt es: Durchschlagen! Wie selbstständig Hunde sein können beweist der Dingo. Hier sind in Australien aus verwilderten Hunden wieder wahre Wildtiere geworden. Doch Deutschland ist nicht das australische Outback, denn wer will schon, dass seine Mülltonne von verwilderten Hunderudeln regelmäßig umgestoßen wird? Also damit der öffentliche Raum in Deutschland eine gewisse Ordnung beibehält, gilt betreutes Wohnen für den Hund und das kostet Zeit und Energie. Da ist eine Katze schon praktischer. Allenfalls kann sich ein Nachbar aufregen, dass die Katze den nachbarlichen Sandkasten als Toilette für sich entdeckt hat oder, dass die teilweise schon selten gewordenen Singvögel im Garten durch den Stubentiger noch seltener werden.

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Eine Katze zu besitzen scheint also bequemer zu sein, aber was tragen unsere haarigen Freunde aktiv dazu bei, dass es uns besser geht?
Ein Hund jedenfalls beschützt in der Regel seine Familie und seinen Hof, während Katzen dies eher seltener tun. Sollte einen ein Einbrecher überraschen, gilt im Falle der Katze: Jeder kämpft von jetzt an für sich!
Draußen kann man sowieso lange auf Rettung seiner Mietze warten. Die Ausnahmen sind dann Sensationen, die dann Internethits werden und im Frühstücksfernsehen als Kuriosität präsentiert werden. Was allerdings Internethits anbelangt, haben Katzen ohnehin eindeutig die Nase vorne.

Für Hunde gilt, dass sie kooperative Kumpanen sind, die einen beschützen, Blinden ermöglichen sich draußen zurechtzufinden, Schäferei in weiten Landschaften ermöglichen, bei der Jagd mithelfen oder gar eigenständig für den Menschen jagen, Drogen, Bomben und vieles mehr für uns erschnüffeln, uns vor Krebs und epileptischen Anfällen warnen, uns auf Schlitten durch Schnee und Eis ziehen, Gehbehinderte im Alltag unterstützen, Verbrecher jagen … aber Katzen sorgen einfach für mehr lustige Katzenvideos und sie schnurren!

Für welches Haustier entscheiden Sie sich also?

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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