Nur die Fakten: Der Sport

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Gerade jetzt zur EM-Zeit können wir beobachten wie viel Energie durch Sport freigesetzt wird. Wie viel mehr Energie wird erst freigesetzt, wenn wir uns selbst dem Sport widmen, statt ihm jubelnd oder schimpfend zu beobachten?
Das viele Jubeln und Schimpfen beweist jedenfalls, dass wir einen besonders emotionalen Bezug zum Sport haben. Wie sehen unsere Entscheidungen bezüglich Sports aus, wenn wir uns diesem gesellschaftlichen Phänomen ganz nüchtern nähern. Wenn wir also nur die Fakten betrachten.

Sport ist Mord ist ein beliebter Spruch. Andererseits hat fast jeder einen Sport, den er betreibt oder zumindest zeitweise betrieben hat. Und sowohl Einschaltquoten als auch Public Viewing von sportlichen Großveranstaltungen zeigen, dass auf jeden Fall ein theoretisches Interesse an diversen Sportarten existiert.
Nun ist es so, dass viele Ärzte ihren Patienten im Zeitalter von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes nahe legen sich auch ab und an mal etwas Bewegung zu gönnen.
Schließlich hat sich der Mensch in einer Welt entwickelt, in der er sich viel bewegen musste, um nur einige wenige Kalorien zu sich zu nehmen. Bewegen wir uns also etwas mehr als der durchschnittliche Couch-Potato, was wir auch als Sport treiben bezeichnen können, befinden wir uns in unserem natürlichen Grundzustand. Das ist erst mal gut. Doch wie wir aus der Physik wissen, kann aus Bewegungsenergie schnell Verformungsenergie entstehen, zum Beispiel in Form eines verformten Knochens, der in Regel als gebrochen gilt, wenn er erst verformt ist.
Wer zum Beispiel Fußballer im Bekanntenkreis hat, kennt die unzähligen Beschwerden in Form von Muskelfaserriss, Sehnenprobleme, Kreuzbandriss…

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Laut einer Auswertung einer Studie des Lehrstuhls für Sportmedizin (Ruhr-Universität Bochum) in Zusammenarbeit mit der ARAG Sportversicherung betreiben etwa 23 Millionen deutsche Bundesbürger regelmäßig Sport, davon verletzen sich aber immerhin 1,2 Millionen jährlich so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen. Dabei führt im Vereinssport – welch Überraschung – der Fußball.
Doch Sport sorgt nicht nur dafür, dass die Notaufnahme genug zu tun hat, sondern auch andere Berufszweige profitieren vom Sport. In Deutschland gibt es rund 700 000 Erwerbstätige, die tatsächlich vom Sport leben!
Sport ist gesund, wenn er richtig betrieben wird und er sorgt für Arbeitsplätze.
Haben Sie diese Argumente überzeugt.
Entscheiden Sie sich also für den Sport?

Alexander Knaack
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Alexander Knaack ist für die Medienagentur Peter Nickel im Bereich Online-Marketing tätig. Weiterhin bringt er sich redaktionell in Form von aktuellen Beiträgen im Blog TippsTrendsNews ein.