Wie wir durch die richtige Ernährung unseren Stresspegel senken

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Mit einigen kleinen Entscheidungen bezüglich unserer Alltagsgewohnheiten können wir unser Leben auf profunde Weise ändern. Klassiker an die wir sofort denken, wenn es darum geht unseren alltäglichen Lebensstil zu ändern, sind Ernährung und Sport. Wobei wir diese Änderungen in der Regel mit Fitness und Gesundheit in Verbindung bringen, doch auch unsere Psyche bekommt solche Lebensstilentscheidungen zu spüren und somit haben solche Entscheidungen einen Einfluss darauf wie wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen. Das wirkt sich wiederum auf andere Lebensentscheidungen aus und somit wird unser Leben entscheidend geformt. Wie können wir also unseren Geist durch bessere Ernährung positiv formen?

Eine Gefühlsregung, die sich für viele Menschen kontraproduktiv zu Entscheidungsprozessen verhält, ist Stress. Während Stress in kleiner Dosis durchaus als Motivationshilfe nützlich sein kann, führt er in größerer Menge dazu, dass es zu Konzentrationsschwächen kommt, schließlich wird dem Gehirn bei Stress signalisiert, dass Gefahr droht und seit Millionen Jahren Evolution waren Gefahrenmomente jene Situationen in welcher übermäßiges Grübeln eher verhängnisvoll war. Es ging darum die Beine in die Hand zu nehmen und so schnell wie möglich die Gefahr hinter sich zu lassen oder durch hemmungslosen Kampfeinsatz die Bedrohung abzuwehren. Psychologen sprechen in solchen Situationen von dem Fight-or-fligth-Syndrom.

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Jedenfalls ist nicht nur der Stressmoment selbst eine Belastung für die Konzentrationsfähigkeit, sondern es hat auch dauerhafte Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung. Schließlich fanden Forscher des Department of Biological Sciences der Stanford University heraus, dass ein erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol nämlich dafür verantwortlich ist, dass Nervenzellen im Hippocampus, also dem Teil, der für Lern- und Erinnerungsprozesse verantwortlich ist, zu stark stimuliert werden, so dass sie schneller altern. Weitere Probleme, die sich aus einem zu hohen Cortisolspiegel ergeben, können Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und Fehlfunktionen des Immunsystems sein.

Zum einen können wir einen erhöhten Cortisolspiegel durch Sport senken – also lohnt es sich nach einem stresserfüllten Tag eine Runde zu joggen, Bahnenschwimmen oder was an einen sonst an Sport zusagt.

Zum anderen können wir unseren Cortisolspiegel durch unsere Ernährung steuern. Zwar enthalten Lebensmittel kein Cortisol, aber sie beeinflussen die Menge der Ausschüttung. Schließlich reguliert dieses Hormon unseren Blutzuckerspiegel. Nehmen wir also viel Zucker zu uns, schießt auch der Cortisolspiegel in die Höhe. Weißmehl gerade in Kombination mit Zucker katapultiert unsere Werte nach oben. Also lieber mal das gute Vollkornbrot verwenden. Auch Koffein veranlasst unsere Nebennieren ihre Cortisolproduktion anzukurbeln. Weiterhin sorgen fettige Lebensmittel in frittierter Form für einen entsprechend ungesunden Pegel. Also greift nicht sofort zu allem, was kurzfristig ein geschmackliches Erlebnis verspricht. Denn wollen wir uns mit einem Satz Donuts nach geleisteter Arbeit auf der Couch belohnen, kann es sein, dass wir dies mit schlechtem Schlaf und einer verminderten Konzentrationsfähigkeit bezahlen.

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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