Wie wir unsere Angst besser kontrollieren können, um bessere Entscheidungen zu treffen.

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Seit jeher begleiten uns Emotionen bei unseren Entscheidungen. Eine Emotion, die uns unsere Entscheidungskraft besonders zu rauben scheint, ist Angst.

Doch müssen wir uns diesem Gefühl beugen?

Nein, es gibt einige praktische Tipps, die wir einfach in unseren Alltag integrieren können, um uns nicht durch ungewollte Angstschübe einschränken zu lassen.

 

Wieso haben wir überhaupt Angst, wenn uns diese Emotion oft so hinderlich erscheint? Ist es nicht so, dass es nach einem idealen Zustand klingt furchtlos durchs Leben zu gehen? Die Wahrheit ist, dass furchtlose Menschen während des menschlichen Entwicklungsprozesses ganz schnell aus dem Genpool genommen wurden. Gingen zwei Urzeitmenschen nebenher spazieren und es raschelte plötzlich im Gras, bekam der eine einen Schreck und wurde so zu einem instinktiven Sprung nach hinten getrieben, während der Furchtlose einfach stehen blieb und so dem Verursacher des Raschelns gegenüber stand – einem hungrigen Löwen. Wer wird wohl überlebt haben? Angst war uns also seit vielen Jahren ein nützlicher Begleiter, der uns in Gefahrensituationen zu unseren Gunsten unsere Entscheidungsfreiheit einschränkte. Heute werden wir allerdings nicht mehr im Alltag von Raubtieren gejagt und potentielle Gefahrenquellen kommen und gehen auch nicht mehr so einfach, sondern bleiben unter Umständen über einen längeren Zeitraum. Zum Beispiel Angst vor dem Versagen bei der täglichen Arbeitsflut im Büro. Hier bringt es nichts, wenn wir vor einer schlechten Nachricht in einer Email einen Sprung nach hinten machen. Schlechte Nachrichten auf der Arbeit können durchaus zu einer dauerhaften Angstbelastung führen, was uns daran hindert klare Entscheidungen zu treffen. Denn nur mit einem kühlen Kopf können wir klare Entscheidungen treffen.

Welche Möglichkeiten gibt es also uns nicht von unserer Angst dominieren zu lassen?

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  1. Wir müssen uns nicht künstlich das Leben schwer machen. Also vermeiden Sie Substanzen, die in Angstsituation ein beklemmendes Gefühl verstärken. Ein prominter Kandidat hierfür ist das Koffein! Koffein steigert den Puls und sorgt somit unter Umständen, dass mit dem erhöhten Puls auch das unangenehme Gefühl der Angst wächst. Gerade wenn Sie dabei sind komplexe Entscheidungen zu fällen, wollen Sie nicht durch einen Fluchtmodus ihren Kopf vernebeln.
  2. Bei Angstzuständen bereiten wir uns auf Flucht oder Kampf vor. Ein erster Schritt ist in dieser Paniksituation daher die Atmung zu steigern, um mehr Sauerstoff in den Körper zu pumpen. Schnüren Sie also den Angst-Automatismus ab, indem Sie Ihre Atmung kontrollieren. Konzentrieren Sie sich auf eine ruhige entspannte Atmung. Atmen Sie also bewusst tief durch die Nase ein, behalten Sie die Luft kurz ein, bevor Sie dann durch den Mund entspannt ausatmen.
  3. Angst ist auch häufig ein Gefühl, welches schnell präsent wird, wenn wir mit Überforderung konfrontiert werden. Daher ist es ratsam, sich Zeitpläne, die dazu dienen Aufgaben in kleine Segmente zu unterteilen, zu machen. So kann uns schnell die Sorge vor großen Aufgaben genommen werden.
Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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