Wie der Darm unsere Emotionen steuert und ihre Entscheidung zur gesunden Lebensweise positiv beflügelt!

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Spätestens seit der Erscheinung des Bestsellers „Darm mit Charme“ ist dieses Thema in aller Munde. Auch einige Lebensmittelhersteller haben den Trend erkannt und mit speziellen Milcherzeugnissen und den einhergehenden Bakterienkulturen die Aufmerksamkeit auf unseren Darm gelenkt. Aber was genau hat der Darm mit unserem Gehirn bzw. unseren Emotionen gemein?

Die Wissenschaft hat bereits in den letzten Jahren bewiesen, dass unser Darm direkt  mit dem Gefühlszentrum im Gehirn in Verbindung steht und der Zustand der Darmflora unsere emotionale Befindlichkeit  stark beeinflusst. Je nach Pflege der eigenen Darmflora kann es uns gelingen auf unsere Gefühlslage einzuwirken. Jedoch erfolgt eine Reaktion auch in umgekehrter Richtung, d.h. dass auch unser Gemütszustand positive als auch negative Auswirkungen in unserem Darm hervorrufen kann. Unser Darm nimmt mit seinen zahlreichen Falten und Ausstülpungen eine 100 mal größere Oberfläche als unsere Haut ein und besitzt zudem ein eigenes, sehr großes Nervensystem und unendlich viele Zellen, die Signalmoleküle ausschütten  oder Signale wahrnehmen können. Neben einer riesigen Anzahl an Darmbakterien  beinhaltet unser Darmgeflecht auch den größten Teil unseres Immunsystems.

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Somit ist es unserem Darm möglich, den Kontakt zum Gehirn über das  komplexe Nervensystem oder das Immunsystem herzustellen und Emotionen auf diese Art zu steuern. Die Entscheidung für eine gesunde Ernährung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Eine intakte Darmflora schützt unsere Gesundheit und unseren Körper vor Schadstoffen und wandelt Inhaltstoffe aus der Nahrung um und stellt sie uns zur Verfügung in Form von  Aminosäuren und Tryptophan. Diese organischen Verbindungen sorgen somit für einen stabilen Hormonhaushalt. Die Produktion von Hormonen und Transmittern wie z. b. Serotonin und Dopamin sind maßgebend für unsere Stimmung. Denn Serotonin ist es zu verdanken, dass unserem Gehirn Glücksgefühle vermittelt und die Verdauung im Darm durch Muskelbewegung angeregt werden. Gerät unser Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, so hat dies weitreichende Konsequenzen, sowohl die Verdauung als auch die Emotionen betreffend. Häufig liegt hier auch die Ursache für Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Entgegenwirken können wir mit der Aufnahme stimmungsaufhellender Lebensmittel, die Vitamin C, Magnesium, Mangan, Omega- 3- Fettsäuren und auch Zink enthalten. Diese lebenswichtigen Energielieferanten finden wir in Nüssen, Leinsamen, Bananen, Algen etc.. Gerade im Winter, wo die Sonne sich oftmals versteckt, soll Vitamin D nicht unerwähnt bleiben. Verbringen wir also unsere Mittagspause öfter mal im Freien und genießen das Tageslicht, um die Serotoninbildung anzuregen und uns glücklicher zu fühlen. Wir könnten uns auch einen Schokoriegel gönnen, um ein Stimmungshoch zu erleben, jedoch wäre dies nur von kurzer Dauer, da der Blutzuckerspiegel unmittelbar nach dem Genuss wieder in den Keller rauscht. Um dauerhaft glücklicher zu sein, sollten wir auf eine insgesamt ausgewogenere Ernährung, mit viel frischem Obst und gesunden Fetten achten. Auch eine gelegentliche Darmreinigung löst die angelagerten Krusten im Darmflorabereich und verhilft ihr zur Stabilisation und Regeneration.  Auch wenn der Darm im Verborgenen liegt, sollten wir seine Funktionalität und Wirkungsweise auf den Rest unseres Körpers, insbesondere auf unsere Gefühlsebene  nicht unterschätzen. Der Darm ist das Hirn im Bauch und gleichzeitig der Spiegel unseres Wesens. Entscheiden wir uns für einen gesunden Darm und somit für ein ausgeglicheneres Wesen!

Peter Nickel
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Entscheider, Unternehmer und Agenturinhaber, Gründer des Unternehmerformats „TippsTrendsNews“ auf N24, Topspeaker. Zudem ist er Chancengeber, Möglichmacher, Visionär und Antreiber.

Peter Nickel
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